Weihnachtliche Rotkrautsuppe und 6 Tipps für leichte Feiertage

Die Adventzeit hatte dieses Jahr viele Versuchungen für mich bereit. Und, ohne in die grausamen Details gehen zu wollen, jeder Versuchung bin ich erlegen, alles hab ich gekostet was sich mir in den Weg gestellt hat. Darüber hinaus habe ich auch noch selbst Kekse gebacken! Viele Kekse. Und natürlich musste ich auch diese alle kosten. Immer wieder, ob sie wohl am nächsten Tag und am nächsten Abend immer noch gut sind … sehr gut waren sie, das hat mir auch die Waage gezeigt…

Für die Weihnachtsfeiertage habe ich nun die besten Vorsätze, im Rahmen meines Kalorienbudgets zu bleiben, um nicht mit einem ganz schlechten Gewissen ins neue Jahr zu starten.

Mein Vorsatz: Ich möchte genießen und feiern, aber mit Maß und Ziel.

Für die kommenden Tage habe ich mir also diese Strategien zurechtgelegt:

  1. Planung: Ich plane die Weihnachtstage mit allen kulinarischen Herausforderungen genau durch. Ich weiß ja, wann ich wo eingeladen bin und eigentlich weiß ich schon ziemlich genau, was es dort zu essen und zu trinken gibt (es geht doch nichts über Weihnachtstraditionen!). Bei uns gibt es am Heiligen Abend immer Fondue. Fleischfondue mit Öl, versteht sich. Wenn ich weiß, dass es am Abend viele Kalorien aber wenig Gemüse geben wird, plane ich eben die anderen Mahlzeiten drumherum: also ein leichtes Frühstück mit Joghurt und viel Obst sowie ein leichtes Mittagessen mit viel Gemüse. Keinesfalls lasse ich eine Mahlzeit aus, sonst würde ich mich am Abend mit Freude auf alles stürzen, was mir über den Weg läuft. Um auf der sicheren Seite zu sein, habe ich an solchen Tagen immer eine große Portion Gemüsesuppe im Haus, die mir in Hungermomenten eine treue Unterstützerin ist.
  2. Grenzen ziehen: Ich rationiere ab sofort den Kekskonsum. Das klingt jetzt schlimmer, als es ist. Meine aktuelle Ration habe ich mit 5 Keksen am Tag definiert, das klingt doch eh nicht so schlecht, oder? Und: ich esse wirklich nur mehr die Kekse, die mir am allerbesten schmecken. Kein „Kosten“ von Schokokeksen, die ich eh schon kenne und nur solala finde…
  3. Alkohol reduzieren: Ich nehme mir vor, an jedem Abend nur 1 Glas Sekt oder Wein zu trinken. Denn neben den leeren Kalorien hat der Alkohol bei mir den unangenehmen Nebeneffekt, dass er gute Vorsätze einfach in Luft auflöst…
  4. Tägliche Bewegung: Ich plane fix jeden Tag Bewegungseinheiten ein. Das kann ein Spaziergang sein (am 24.12. holen wir das Friedenslicht und spazieren mit einer Laterne durch den Ort), eine erfrischende Laufrunde oder ein Besuch im Fitnesscenter.
  5. Aufschreiben: Ich schreibe meine Planung auf. Das hilft mir, mich wirklich daran zu halten.
  6. Genießen: Ich genieße alles, was ich esse und trinke! Denn der Genuss darf keinesfalls zu kurz kommen. Und dass ich weniger esse, heißt ja nicht, dass ich es weniger genieße!

Für eine leichte Mahlzeit zwischen den Verlockungen habe ich euch eine weihnachtliche Rotkrautsuppe mitgebracht. Ist die Farbe nicht sensationell??

Rotkrautsuppe

Weihnachtliche Rotkrautsuppe

  • Portionen: 4-6
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Das braucht ihr für einen großen Topf Suppe

  • 1 Kopf Rotkraut
  • 1 großer Apfel
  • ca. 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL ÖL
  • Lebkuchengewürz
  • 1 EL Preiselbeermarmelade
  • Essig
  • Salz

So wird’s gemacht

Fein geschnittene Zwiebel in einem großen Topf in 1 TL Öl glasig dünstig. Das Rotkraut grob schneiden, dabei den Strunk und die ganz harten Teile weggeben. Das geschnittene Rotkraut und den geschnittenen Apfel in den Topf geben und kurz durchrösten. Mit einen Schuss Essig ablöschen, mit Suppe aufgießen und weich kochen. Mit einem Eßlöffel Preiselbeermarmelade, etwas Lebkuchengewürz und Salz abschmecken. Pürieren und mit einem Klecks Sauerrahm anrichten.

Ein wunderbares Weihnachtsfest wünsche ich euch!

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pro Portion ca. 120 kcal
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